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Lahr - Villingen - Bad Dürrheim

1. Tag: 85 km - 1390 Hm

Karte Bad Duerrheim

Auffahrt
Straße zwischen Hornberg und dem Windkapf.
Die Tour führte am ersten Tag von Lahr zunächst über den Schönberg ins Kinzigtal. Dort fuhren wir bis Hausach und dann das Gutachtal hinauf nach Hornberg. Hier begann der steile Anstieg bis auf über 900 m Höhe. Schließlich waren wir in St. Georgen, fuhren nach Villingen und nach Bad Dürrheim. Letztendlich gingen wir dort auf einen Campingplatz.

Die Tourbeschreibung beginnt am Kreisverkehr hinter Lahr-Reichenbach. Auf 4,5 km ging es von hier 170 Hm bis zur Ludwigssäule (Schönberg, 367 m Höhe) unterhalb der Burgruine Hohengeroldseck bergauf. Die recht stark befahrene B415 hat bergauf neben der Fahrspur eine breiten asphaltierten Streifen. Bei der Abfahrt bogen wir hinter den ersten Kurven nach Prinzbach ab. Auf einer kleinen Straße erreichten wir so das Kinzigtal. Meist fuhren wir dann auf dem Kinzigtalradweg flussaufwärts und kamen vorbei an Haslach nach Hausach, wo wir in Richtung Hornberg ins Gutachtal abbogen.

Hornberg
Blick auf Hornberg von der Ruine aus.
Bis Hornberg gibt es einen Fahrradweg, der meist abseits der B33 verläuft. Zuerst passiert man das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof und eine Sommerrodelbahn. Dann kommt man nach Gutach, wo der Radweg am Ortsanfang von der rechten zur linken Seite der Bundesstraße wechselt.
Der Ort Gutach bezeichnet sich als die "Heimat des Bollenhuts", des characteristischen Bestandteils der Schwarzwälder Tracht. Dann kamen wir nach Hornberg. Ein Wahrzeichen von Hornberg ist der Eisenbahnviadukt, ein anderes seine Burgruine. Hier fand 1564 das "Hornberger Schießen" statt. Leider war der Brunnen, der an dieses Ereignis erinnern soll, abgestellt und hatte zusätzlich noch ein Schild "Kein Trinkwasser". Wir fanden an diesem Sonntag aber noch einen Wasserhahn mit Trinkwasser in einer Toilette am Rathaus in der Innenstadt. Hier teilt sich auch das Tal. Durch ein Tal führt die B33 nach St.Georgen.

Auffahrt
Schwarzwaldidyll.
Wir fuhren durch das andere Tal auf der Straße in Richtung Langenschiltach weiter. Zunächst geht es unter dem großen Eisenbahnviadukt hindurch. Am Ortsausgang zweigt nach rechts ein ausgeschilderter Radweg nach St.Georgen ab. Wir blieben aber auf der Straße, da wir auf einer Karte gesehen hatten, dass der Radweg nicht durchgehend asphaltiert ist.

Am Sonntag herrschte zwar Ausflugsverkehr mit Autos und Motorrädern. Dafür gab es keine Lastwagen. Zwischen Hornberg und dem höchsten Punkt beim Berg Windkapf mussten wir auf 9,1 km von 372 bis auf 901 m bergauf fahren. Durchschnittlich sind das 5,8 %. Nach einem Schild am Streckenanfang betrug die maximale Steigung sogar 19 %. Entsprechend lange brauchten wir für den Anstieg.

Radweg
Die Straße neben der Bahntrasse war stark aufgeraut.
Nach Langenschiltach ging es etwas bergab, anschließend aber genausoviel wieder bergauf. Schließlich kamen wir nach St.Georgen, wo wir im Ort steil ins Tal der Brigach, einem Quellfluss der Donau, hinunterfuhren. Auf unserer Strecke war jedoch die Stelle, an der wir die europäische Wasserscheide (Nordsee/Schwarzes Meer) überquert hatten, nicht durch ein Schild markiert. In St. Georgen kamen wir auch wieder an die Bahnstrecke und an die B33, die wir in Hornberg verlassen hatten. Wir überquerten die Bundesstraße und fuhren an der Brigach entlang bergab.

Stadttor
Straße zwischen Hornberg und dem Windkapf.
Dann folgten wir der Ausschilderung für Fahrräder nach Villingen. Nach einigen Kilometern war die Straße neben der Bahntrasse aber wegen einer großen Baustelle gesperrt. Da am Sonntag dort nicht gearbeitet wurde, waren wir nicht die einzigen, die trotzdem dort mit dem Fahrrad fuhren. Über mehrere Kilometer war die Straßenoberfläche extrem aufgeraut worden. So kamen wir gut durchgeschüttelt nach Villingen.

Das badische Villingen bildet mit dem württembergischen Schwenningen den Doppelort Villingen-Schwenningen. Die Stadt hat eine hübsche Altstadt, die zu einer Sightseeingtour einlädt. Hier fanden wir auch einen Narrenbrunnen, an dem es Trinkwasser gab. Wir hatten uns allerdings am Ortseingang die Wasservorräte schon an einer Tankstelle aufgefüllt.

Rathaus
Rathaus in Bad Dürrheim.
Nach der Stadtbesichtigung folgten wir der Fahrradausschilderung nach Bad Dürrheim. In dem Dorf Marbach kam dann noch ein Hindernis, weil die Straße wegen eines Feuerwehrfestes mit Tischen und Bänken vollgestellt war. Wir konnten aber daran vorbeischieben. Kurz vor Bad Dürrheim hätten wir noch zum Neckarursprung abbiegen können. Das wäre aber eine andere Fahrradtour geworden. Daher fuhren wir noch durch Bad Dürrheim, eine Kurstadt mit vielen Parkanlagen.

Nach dem Ort ging es noch einmal etwas bergauf und schließlich berab zum Naturcamping Bad Dürrheim am Sunthauser See. Er kostete für zwei Personen und Zelt 19.- Euro. Dazu kamen noch Beträge für warme Duschen oder die Küchenbenutzung, die über einen Chip individuell abgerechnet wurden. Nachts hörte man recht laut die in weniger als 2 km Entfernung vorbeiführende Autobahn A81.

Hoehe: Bad Duerrheim
ÜbersichtkmHm
1. Tag Lahr - Villingen - Bad Dürrheim851390
2. TagBad Dürrheim - Stein am Rhein - Schaffhausen78504
3. TagSchaffhausen - Waldshut - Möhlin96706
4. TagMöhlin - Basel - Neuf-Brisach97369
5. TagNeuf-Brisach - Rhinau - Lahr72174
4283143

Muehlrad
Mühlrad am Ortsausgang von Hornberg.
Auffahrt
Auffahrt.
Auffahrt
Auffahrt.
Brunnen
Brunnen in Villingen.
Münster
Münster zu Unserer Lieben Frau, Villingen.
Strasse
Straße in Villingen.
Rathaus
Rathaus in Villingen.
Rathaus
Rathaus in Villingen.
Narrenbrunnen
Narrenbrunnen in Villingen.
Feuerwehrfest
Feuerwehrfest in Marbach.
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