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Von Saint-Jean-de-Luz nach Espelette

Karte_Espelette

Zahnradbahn
Zahnradbahn La Rhune

Von Saint-Jean-de-Luz sind wir zuerst zum Col-de-Saint-Ignace gefahren, von wo aus eine Zahnradbahn auf den Gipfel des Berges La Rhune führt. Weiter ging es in das "Paprikadorf" Espelette. Schließlich waren wir auch noch in Cambo-les-Bains.

Diese Tour begann wieder mit der Fahrt vom Campingplatz nach Saint-Jean-de-Luz. Von dort fuhren wir auf der D918 bis Ascain. Die Straße hatte überwiegend einen Fahrradstreifen und verlief flach durch das Tal der Nivelle. In Ascain bogen wir ab. Jetzt begann der Anstieg zum Col-de-Saint-Ignace. Uns kamen zahlreiche Radfahrer entgegen, und es waren sogar nach jedem Kilometer Schilder für Radfahrer aufgestellt, die die Entfernung zur Passhöhe und die durchschnittliche Steigung angaben.

"Fronton" in Sare
"Fronton" in Sare
Dass wir uns der Passhöhe näherten, konnten wir daran erkennen, dass plötzlich zahlreiche Autos am Straßenrand parkten. Wir waren von dem großen Touristenansturm überrascht. Die meisten wollten mit der schon museumsreifen Zahnradbahn auf den Gipfel La Rhune fahren. An dem kleinen Bahnhof hatte sich eine lange Schlange vor dem Fahrkartenschalter gebildet und auf dem Bahnsteig standen die Wartenden dichtgedrängt. Einige wollten aber auch hochwandern oder so wie wir Fotos machen. Dann kam der Zug und brachte schon Touristen von der Bergstation zurück. Wärend auf dem Bahnsteig nun das Aus- und Einsteigen begann, kam aber zu unserem Erstaunen noch eine zweite Garnitur nach unten gefahren. Die Bahn hatte den ungewöhnlichen Fahrplan, dass zwei Züge kurz hintereinander die eingleisige Strecke benutzten. So bekamen alle Wartenden einen Platz, und nachdem beide Züge abgefahren waren, war es auf dem Bahnhof kurzfristig ruhiger.

Sare
Landschaft bei Sare, im Hintergrund die Pyrenäen
Nach einer kurzen Abfahrt bogen wir nach Sare ab. Zum Dorfzentrum ging es wieder etwas bergauf. Als erstes sahen wir eine alte Kirche, daneben war ein "Fronton". Dies ist das Spielfeld mit einer Mauer am Ende für den baskischen Nationalsport "Pelota". Das Dorf war schön herausgeputzt. Da mit Schmuggel kein Geld mehr zu verdienen ist, hat das Dorf als neue Einnahmequelle den Tourismus entdeckt.

Nach einem Dorfrundgang fuhren wir auf einer ruhigen Straße leicht bergab bis Saint Pée-sur-Nivelle. Hier bogen wir wieder auf die D918 ab, und mit etwas mehr Verkehr fuhren wir nach Espelette.

Espelette ist für seinen "Piment d'Espelette" (Espelette-Pfeffer) bekannt. Für ihre Größe sind die roten Peperoni erstaunlich scharf. Das Piment d'Espelette ist durch einen AOC-Status geschützt. Auch in den Nachbargemeinden stehen neben dem Ortschild Hinweise, dass dort diese spezielle Sorte angebaut werden darf.

Espelette
Straße in Espelette
Der gesamte Ort ist auf die Vermarktung seiner Gewürzpaprika ausgerichtet. An den Wänden der weiß gestrichenen Häuser hängen Paprikaschoten zum Trocknen und es gibt zahlreiche Geschäfte für Paprika und Paprikaprodukte. Wir waren über die vielen Touristen erstaunt. Wie dicht wird hier Ende Oktober, wenn das "Fête du Piment" stattfindet, das Gedränge erst sein?.

Aber Espelette ist nicht nur für seinen Piment d'Espelette bekannt, sondern auch für die kleinen baskischen Pferde, die Pottok, die hier gezüchtet werden. Die Pottok sind vor allem bei Polo-Spielern sehr beliebt.

Von Espelette fuhren wir weiter nach Cambo-les-Bains. Bei dieser Fahrt nahm die Verkehrsdichte zu und es wurde auch zunehmend bergiger. Cambo-les Bains ist ein Thermalbad mit einer Schwefelquelle. Den Ort fanden wir recht enttäuschend.

Paprika
Espelettepaprika hängt an den Hauswänden zum Trocknen.
Um nicht auf demselben Weg zurückfahren zu müssen, ging es dann weiter nach Ustaritz. Diese Straße hatte noch mehr Verkehr und wurde im Bereich von Ustaritz sogar vierspurig, weshalb dort die Autos mit noch höherer Geschwindigkeit an uns vorbeirasten. Dann bogen wir aber auf die kleine D3 ab. Es ging eine lange Strecke bergauf. Schließlich waren wir wieder etwa so hoch wie am Col-de-Saint-Ignace. Dann führte die Strecke aber zuerst nahezu flach durch ein Waldgebiet und schließlich bergab nach Saint Pée-sur-Nivelle. Von dort aus fuhren wir so wie wir bei der Tour nach Biarritz dorthin gekommen waren (über das Einkaufszentrum) zum Campingplatz zurück.


Hoehe Espelette

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